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Scheinbarer Lichtblick beim Rauchen aufhören?

Seit dem Jahr 2001 findet man karge Informationen über einen US-Tabakkonzern, der Dank genmanipuliertem Tabak eine nikotinfreie Zigarettenmarke anbietet. Sie heisst "Quest", stammt vom US-Unternehmen Vector Tobacco und die nikotinärmste Version soll angeblich nur noch 0.05mg Nikotin enthalten. Interessanterweise kann man das gesetzlich zugelassen als "nicotin free" anbieten. Wenn nun diese Nikotinmenge tatsächlich unter der suchtverursachenden Grenze liegt, wäre das eine Möglichkeit, die meiner Methode gleichkommt. Es wäre selbstverständlich viel praktischer, könnte man nikotinfreie Zigaretten fertig und so einfach an jeder Ecke kaufen, wie herkömmliche Zigaretten. Es wird angegeben, dass dieses Produkt in 8 US-Staaten zu kaufen sei. Heute (Juni 2006) scheint sich das nicht weiter entwickelt zu haben. Die Zigaretten kriegt man leider nirgends, ausser vielleicht irgendwo in den wenigen US-Staaten. Wenn jemand mehr darüber weiss, bitte eine E-Mail senden oder einfach mit dem Rauchen aufhören.

Anzumerken sei noch, dass diese Angaben des Nikotingehalts in Milligramme mit höchster Skepsis betrachtet werden muss. Ich habe viele Jahre die "mildesten" Versionen mit 0.1mg Nikotin geraucht und war offenbar süchtiger, als vorher. Damit rauchte ich nämlich rund die doppelte Anzahl Schachteln täglich.

Offensichtlich ist niemand daran interessiert, dass weniger Kinder und Jugendliche mit der Raucherei beginnen und möglichst viele Raucher mit dem Raucherei aufhören?!

Meine Erkenntnisse als Ex-Raucher

Ich war fast 30 Jahre starker Raucher und habe mich im Jahre 2000 ernsthaft bemüht, mit dieser Gewohnheit Schluss zu machen. Motiviert durch schwache, aber diffuse Schmerzen in der Brust- und Lungengegend, begann ich mich erstmalig und nachhaltig mit meinem Laster auseinander zu setzen. 

Erst in dieser Phase wurde mir bewusst, dass ich nicht wirklich gerne rauche. Das ist nur eine willkommene Rechtfertigung meiner lästigen Gewohnheit und Abhängigkeit. Es ist vielmehr so, dass ich mich in dieser Beziehung wie ein programmierter, ferngesteuerter und dümmster Roboter verhalte. Ich rauchte im Wesentlichen jeden Tag etwa dieselbe Menge an Zigaretten. Ausnahmslos! Bei gewissen Anlässen raucht man mehr und bei anderen etwas weniger. Aber in den fast 3 Jahrzehnten hatte ich  nie einen Tag ausgelassen. Geschweige denn, mehrere Tage oder Wochen.

Wenn man gerne Eis mag, dann isst man auch nicht jeden Tag ausnahmslos 2 oder 3 Kilos in 20 bis 50 Portionen.

Meine ersten Erfahrungen, der Rauchsucht zu entfliehen.

Mein erster Rauchstopp konnte ich aus den körperlichen Symptomen, die mir wie drohende Anzeichen erschienen, von einem Tag auf den anderen vollziehen. Ich war die ersten Tage etwas überrascht, wie leicht das zu machen ist. Nach 2 Wochen war ich stolz und ich wähnte mich sicher, dass das schon alles war. Ich verwunderte mich über alle die Geschichten, wie schwer die Raucherentwöhnung sein soll und wie übel diese berühmten Rückfallattacken seien. Mehr noch: Ich plapperte bei Freunden und Bekannten, dass ich mir nie mehr in meinem Leben einen solchen dämlichen Gift-Stängel in den Mund stecke...!

Anlässlich eines Festes beschloss ich, eine einzige Zigarette zu rauchen, um zu sehen, ob die mir noch schmeckte. Ich stellte fest, dass sie erstaunlich schlecht schmeckte, aber ich rauchte sie fertig, weil ich mich sicher fühlte, dass ich mit nur einer oder zwei Zigaretten nicht rückfällig werden kann. In der Folge litt ich fast jeden Tag psychische Attacken. Die Zigaretten waren nicht mehr aus meinem Kopf zu kriegen  und nach 2 Wochen rauchte ich wieder wie vorher.

Ich schaffte es dann nicht mehr, einfach von einen Tag auf den anderen aufzuhören, obwohl ich zunehmend wieder diese bedrohenden Symptome fühlte. Ich fand einfach  die Kraft nicht mehr, die ich beim ersten Mal hatte. Es kam mir so vor, wie wenn es nach jedem Rückfall schwieriger wird, auf zu hören und ich musste mir eingestehen, dass die Sucht stärker war, als mein Wille. Selbst das bekannte Buch von Alan Carr hat bei mir nicht den erhofften Erfolg gebracht, wohl aber noch mehr gesundheitliche Ängste geschürt. Verzweifelt suchte ich nach einer anderen Lösung und surfte tage- und nächtelang im Internet, um möglichst alles über Tabak, Nikotin, Zigaretten, die Sucht und alle heute verfügbaren Rauchentwöhnungsmethoden zu erfahren.

 
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